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Ansys Rocky: Mit Schüttgut-Kalibrierung zu exakten Simulationen , ein Fachartikel
Autor Thema:  Thermische Analyse mit Ansys (1018 mal gelesen)
Mr_Rossi
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Beiträge: 2
Registriert: 09.02.2005

erstellt am: 27. Feb. 2005 18:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo in die große Runde der Simulanten.
Ich habe ein Problem mit einer thermischen FE-Analyse und hoffe auf Hilfe und Tipps von Eurer Seite. Ich versuche die thermische Belastung, die aus der Bohrungsbearbeitung eines Sackloches auf das Werkstück resultiert, zu simulieren. Die Temperatur wird im Werkstück, 9mm von der Bohrungswand berechnet. Die Modellierung sieht vereinfacht vor, in der schon hergestellten Bohrung eine Wärmequelle zu verfahren. Die Wärme wird als Wärmestromdichte an die Bohrungswand beaufschlagt und verfährt in Vorschubrichtung. Mein Problem ist, dass die Temperatur nach der Bearbeitung sofort abfällt. Eigentlich müsste sie langsamer abklingen und vom wärmeren Bohrungsgrund zur Deckfläche hinfließen, was aber nicht der Fall ist. Die Konvektion als Wärmesenke ist an Seiten, Deck- und Grundfläche angenommen. Die Einheiten sind auch in Ordnung, habe ich an einem anderen Beispiel getestet. Hat noch jemand einen Tipp für mich?
Danke

Gruß
Mr_Rossi

------------------
Ansys 8.1

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wosch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Elektrotechniker im Ruhestand


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Beiträge: 2607
Registriert: 16.12.2004

Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.

erstellt am: 28. Feb. 2005 07:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mr_Rossi 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Wärmestromdichte hätte ich vorwiegend an der Stirnseite der entstehenden Bohrung angesetzt. Konvektion würde ich zuerst einmal nicht an der Bohrungswandung annehmen, es sei denn, eine Flüssigkeitskühlung soll untersucht werden.

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tesin01
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Beiträge: 16
Registriert: 23.11.2004

erstellt am: 01. Mrz. 2005 08:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mr_Rossi 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo
Hast du die Ergebnisse schon einmal zeitabhängig betrachtet?
Vieleicht findest du dort den Fehler.
Dort kannst du ja genau nachvollziehen ab wann oder wie stark die Wärme im Werkstück abfließt.
Auf Konvektionsverluste würde ich vorerst auch verzichten.
Wenn doch weist du ja das man Konvektion nur über Oberflächenelemente anlegen kann insofern ebenfalls eine Wärmestromdichte an selbige Oberfläche angelegt wurde. Mit Hilfe der Keyoptions des jeweiligen Thermoelements kannst du dies erreichen. 

Gruß Tesin01

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Mr_Rossi
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Beiträge: 2
Registriert: 09.02.2005

erstellt am: 07. Mrz. 2005 15:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Vielen Dank für Eure Anregungen, ich habe bis jetzt Konvektion an der Bohrungswand nicht berücksichtigt, sondern nur an den Außenflächen des Zylinders. Die Lastschritte sind auch zeitabhängig berechnet. Was mich so wundert, ist die Tatsache, dass nach dem Wegfall der thermischen Last die Temperaturkennlinie so abrupt abfällt. Eigentlich müsste diese doch langsam abklingen. Die Materialkennwerte sind mit Sicherheit richtig gesetzt, da bin ich mir ziemlich sicher. Das kann es also nicht sein.

Gruß

Mr_Rossi

------------------
Ansys 8.1

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wosch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Elektrotechniker im Ruhestand


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Beiträge: 2607
Registriert: 16.12.2004

Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.

erstellt am: 07. Mrz. 2005 18:26    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mr_Rossi 10 Unities + Antwort hilfreich

Was ist schon langsam und was schnell?
Zur Beurteilung einer Rechnung ist es manchmal hilfreich, sich die Wärmestromdichte in Vektordarstellung als Animation anzusehen.
Wenn man an einer Rechnung zweifelt, sollte man (wie übrigens eigentlich zu Beginn immer) eine Aufgabe rechnen, bei der man die Lösung (aus dem Lehrbuch) kennt.
Ansonsten lässt sich aus der Ferne bei dem Informationsstand kaum etwas dazu sagen.

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