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Autor
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Thema: Modalanalyse, 18x-Elemente (3132 mal gelesen)
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goodfella Mitglied Dipl.-Ing.

 Beiträge: 10 Registriert: 25.01.2005
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erstellt am: 25. Jan. 2005 13:56 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, ich bereite gerade Kursunterlagen für eine Lehrveranstaltung mit dem Titel "Dynamische Analyse mit ANSYS" vor. Hierbei traten nun unerwartet Probleme auf... Als erstes Beispiel soll die Modalanalyse eines Kragbalkens (einseitig fest eingespannter Balken) durchgeführt werden. Die bei der Modellierung mit BEAM3-Elementen errechneten Eigenfrequenzen stimmen recht gut mit der Theorie nach Euler-Bernoulli überein. Die bei Verwendung von BEAM188-Elemente errechneten Frequenzwerte entsprechen in etwa denen des Timoshenko-Balkens. So weit, so gut... Zur Wiederholung bereits erlernter Modellierungstechniken sollen die Kursteilnehmer aber zusätzlich auch noch Flächen-bzw. Volumenmodelle generieren. Bei Verwendung der Elementtypen PLANE42 bzw. SOLID45 ergeben sich erwartungsgemäß etwas höhere Eigenfrequenzen als beim einfachen BEAM3-Modell (156Hz bzw. 157Hz gegenüber 146Hz bei der dritten Eigenfrequenz), prinzipiell liegen die Werte aber im akzeptablen Bereich. Werden aber nun Elemente vom Typ PLANE182 bzw. SOLID185 verwendet, so ergeben sich folgende Auffälligkeiten... a) Im Gegensatz zu BEAM3, BEAM188, PLANE42 und SOLID45 liefern PLANE182 und SOLID185 die EigenKREISfrequenzen (in [1/s]) anstelle von Eigenfrequenzen (in [Hz]). Gibt es eine Möglichkeit, bei der Element-Deklaration selbst festzulegen, wie die Eigenfrequenzen ausgegeben werden sollen? b) Die mit PLANE182 berechneten Werte sind deutlich niedriger als die entsprechenden mit PLANE42 berechneten, sprich sie nähern sich denen des EULER-BERNOULLI-Balkens an. Gibt es hierfür eine eingängige Erklärung? c) Die mit SOLID185 berechneten Eigenfrequenzen liegen ebenfalls deutlich(!) unter denen mit SOLID45 bzw. PLANE42 berechneten Werten (125Hz gegenüber 157Hz bzw. 156Hz für die dritte Eigenfrequenz). Woher rühren diese in meinen Augen nicht mehr akzeptablen Abweichungen? Über hilfreiche Beiträge würde ich mich sehr freuen.
Gruss! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 25. Jan. 2005 14:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für goodfella
versuchen Sie's mal mit SOLID185 KEYOPT(1)=2 resp KEYOPT(1)=2 fuer PLANE182 und halbierter Elementgroesse. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
goodfella Mitglied Dipl.-Ing.

 Beiträge: 10 Registriert: 25.01.2005
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erstellt am: 25. Jan. 2005 15:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Vielen Dank für die rasche Antwort. Bei PLANE182 löst -wie von Ihnen angegeben- KEYOPT(1)=2 das Problem. Bei SOLID185 ist's KEYOPT(2)=2. Könnten Sie mir vielleicht kurz in Stichworten erklären, was diese Keyopt-Einstellungen bewirken bzw. wie die zuvor berechneten, deutlich abweichenden Eigenfrequenzen zu deuten sind? Mit dem Hilfemenü komme ich an dieser Stelle nicht recht weiter... Danke.
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gebert Mitglied Ingenieur
 
 Beiträge: 133 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 25. Jan. 2005 22:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für goodfella
Hallo, das mit den unterschiedlichen Eigenfrequenzeinheiten (soll 1/s rad/s heißen?) finde ich verschärft! Welche Einheit kommt denn raus, wenn man die Elementypen in einer Modalanalyse mischt? Wo kann man das nachlesen? Ich dachte bisher, es gibt nur Hz. Grüße Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 26. Jan. 2005 09:34 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für goodfella
diese KEYOPT setzt benutzte 'element technology' auf 'enhanced strain' Elementformulierung - bietet verbesserte Performance hinsichtlich Vermeidung 'shear und volumetric locking' d.h. bessere Abbildung von Elementsteifigkeiten. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
goodfella Mitglied Dipl.-Ing.

 Beiträge: 10 Registriert: 25.01.2005
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erstellt am: 26. Jan. 2005 09:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
ACHTUNG! Das mit der Ausgabe der Eigenfrequenzen war ein Fehler von mir. Die Ausgabe erfolgt in Hz!!!! Allerdings ist mir nach wie vor nicht klar, worin genau sich die Elemente PLANE42 und PLANE182 bzw. SOLID45 und SOLID185 (in Bezug auf Modalanalysen) unterscheiden. Würd' mich über eine Antwort diesbezüglich sehr freuen... Gruss!
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Meijer Mitglied
 
 Beiträge: 237 Registriert: 02.12.2004 -
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erstellt am: 27. Jan. 2005 02:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für goodfella
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ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 27. Jan. 2005 10:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für goodfella
wie schon fuer die 18X Elemente angesprochen kann mit der entsprechenden KEYOPT die Elementformulierung gewaehlt werden. Siehe dazu auch ANSYS Theorie Manual. Dort sind die Ansatzfunktionen (Shape Functions), Integrationstechniken je Elementtyp/form/DOF ausgewiesen. Fuer generelle Darstellung siehe bspw ARGYRIS oder weitere angehaengte Titel(mega)liste. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |