Forum:SIMULIA/ABAQUS
Thema:Fluid Cavity Definition und Druckbeaufschlagung
Möchten Sie sich registrieren?
Wer darf antworten? Registrierte Benutzer können Beiträge verfassen.
Hinweise zur Registrierung Sie müssen registriert sein, um Beiträge oder Antworten auf Beiträge schreiben zu können.
Ihr Benutzername:
Ihr Kennwort:   Kennwort vergessen?
Anhang:    Datei(en) anhängen  <?>   Anhänge verwalten  <?>
Grafik für den Beitrag:                                                
                                                       
Ihre Antwort:

Fachbegriff
URL
Email
Fett
Kursiv
Durchgestr.
Liste
*
Bild
Zitat
Code

*HTML ist AUS
*UBB-Code ist AN
Smilies Legende
Netiquette

10 20 40

Optionen Smilies in diesem Beitrag deaktivieren.
Signatur anfügen: die Sie bei den Voreinstellungen angegeben haben.

Wenn Sie bereits registriert sind, aber Ihr Kennwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.

Bitte drücken Sie nicht mehrfach auf "Antwort speichern".

*Ist HTML- und/oder UBB-Code aktiviert, dann können Sie HTML und/oder UBB Code in Ihrem Beitrag verwenden.

T H E M A     A N S E H E N
orangered

Beiträge: 4 / 0

Abaqus 6.13
HP Z820

Hallo.

Es geht um den Aufbau der Reifen in einem Fahrzeug-Crashmodell in Abaqus/Explicit. Hierbei entstehen bei der Berechnung Probleme in der Druckbeaufschlagung.

Das Problem zeigt sich wie folgt: trotz, wie es scheint, korrekter Definition der Cavity (geschlossenes Volumen aus Surface-Elementen mit koinzidenten Solids darauf, RefNode, AmbientPressure, Gas-Behavior) und Beaufschlagung des RefNodes mittels *INITIAL CONDITION, TYPE=FLUID PRESSURE fällt mir in Abaqus/Explicit innerhalb von wenigen Mikrosekunden der Druck zusammen, geht sogar ins Negative (also auf die eingestellten 1bar Umgebungsdruck), und führt dazu, dass der Reifen, sprich der Mantel in sich zusammen fällt. Es entstehen sechs gleich große Beulfelder.

Nun hab ich mal ausgehend von der Abaqus Documentation zusätzlich eine Boundary von DOF8 auf den RefNode gesetzt, mit dem gewünschten Druck als Fix-Wert. Damit funktioniert nun die Druckbeaufschlagung, wenn sich auch der Reifen ein klein wenig merkwürdig verformt.

Meine Frage ist nun: warum ist dieses Verhalten so? Da ich das in einem anderen Crashmodell bereits so wie oben beschrieben FUNKTIONIEREND gesehen habe (natürlich hab ich beide Modelle auch verglichen, und mir ist kein Unterschied aufgefallen), geh ich davon aus, dass die Druckbeaufschlagung PRINZIPIELL auch ohne Boundary funktioniert, ohne dass mir das Fluid gleich wieder entweicht. Außerdem erscheint mir die Druckbeaufschlagung "aus dem Nichts", wie sie mit einer Boundary anscheinend durchgeführt wird, ein wenig suspekt.

Hat hier jemand eine Idee, was ich übersehen haben könnte? Irgendein Einfluss seitens Materialien, Constraints o.a.?

Gruß,
orange

[Diese Nachricht wurde von orangered am 12. Sep. 2013 editiert.]

orangered

Beiträge: 4 / 0

Abaqus 6.13
HP Z820

Tja, jetzt hab ichs selber rausgefunden.

Ein wenig Nachdenken über thermodynamische Grundlagen (so 1.Semester, viel zu lang her), und schon fällt einem auf, dass ein ideales Gas ohne Temperaturbeaufschlagung auch keinen Druck erzeugen kann. Ein zusätzliche INITIAL CONDITION, TYPE=TEMPERATURE, mehr brauchts nicht...

Ärgern kanns einen trotzdem.