Forum:Inventor
Thema:Radien an Modell
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T H E M A     A N S E H E N
Roland Schröder

Beiträge: 12301 / 329

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Moin!

Der Grund für die Veränderung bei der runden Anordnung ist IMHO, dass die "Rotation" der beiden Splines keine echte Rotation ist. Darauf deutet hin, dass diese beiden Flächen bei 360°-Rotation an Skizze 1 eine "Naht" haben, anders als die anderen, also die aus geraden Linien und reinen Kreisbögen rotierten Flächen. Die aus Splines entstandenen "Rotations"-Flächen werden stattdessen vermutlich, zumindest in diesem Beispiel, auch in Rotationsrichtung als Spline gerechnet (NURBS heißt das dann, glaub ich.) Dadurch liegen bei den anderen 8 Speichen die beiden NURBS-Flächen nicht genau so wie bei der ersten Speiche und die Rundungen sehen dort folglich anders aus. Es war übrigens in früheren Versionen gar nicht möglich, Rundungen anzuordnen, variable Rundungen schon gar nicht, u. a. um solche Probleme auszuschließen. Dass die anderen 8 variablen Rundungen hier dann untereinander wieder gleich aussehen, lässt vermuten, dass im Hintergrund der Anordnung der Rundung dann wieder irgendwelche Vereinfachungen angewendet werden.

Abhilfe schafft, was ich ohnehin bevorzuge, die Rotation nur über ein Grund-Winkelsegment, hier also 40° auszuführen und erst nach dem Erzeugen der rundum gleich zu wiederholenden Details das Volumen rund anzuordnen. Die Passfedernut darf dann natürlich erst danach kommen. Volumenanordnung ist meistens auch unkritischer als Elementanordnung, weil dabei die einzelnen Geometrieelemete nicht alle neu gerechnet werden müssen, sondern einfach nur auf weitere Plätze im Raum vervielfältigt werden. Beim Anordnen des Volumens entstehen dann hier, ebenfalls aufgrund der nur scheinbaren Rotation der Splines, auch nur an diesen beiden Flächen jeweils neun "Nähte", aber dafür sind die Rundungen alle identisch, und es rechnet auch schneller.

Dass die beiden variablen Rundungen die Extremwerte R6,5 und R9,5 nicht akzeptieren, liegt daran, dass der Verlauf des Radiuswertes über die Länge der Kante bei der variablen Rundung auch als Spline gerechnet wird und daher jeder einzelne Punkt und jeder einzelne Radiuswert den gesamten Verlauf beeinflusst. Das eigentliche Problem tritt hier auch gar nicht an den Scheitelpunkten mit dem größten Radius auf, sondern "mehr so an den Ecken", wo sich ein größerer Radius ergibt, als dort möglich wäre. Durch Einfügen zusätzlicher Stüztpunkte und feinfühliges Einstellen  der Radiuswerte an diesen Stellen lässt sich das verhindern, und an den Scheitelpunkten sind dann die vorgesehenen Extremwerte R6,5 und R9,5 möglich.

Die dunkle Farbe macht durch die schlechten Kontraste das Arbeiten unnötig schwierig. Ich hab das mal mit Grau überschrieben.

Eine Anordnung mit Ausnahmen, wie hier für die M3-Gewindebohrung, lässt sich etwas einfacher durch Anordnung mit Ausnahmen      herstellen: Mit Rechtsmausklick im Browser kann man einzelne Exemplare unterdrücken. Im speziellen Fall hier geht noch einfacher Anordnung von 5 Stück über 4x 80°.

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Roland  
www.Das-Entwicklungsbuero.de

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