Forum:Allgemeines im Maschinenbau
Thema:Nachteile 12.9 Schrauben
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T H E M A     A N S E H E N
arit

Beiträge: 54 / 0

SW 2017, SP4

Also gerade bei dickeren Schrauben ist das IMHO kritisch mit höheren Ansprüchen an die Schraube. Je dicker das Material wird, desto inhomogener wird das bzw. die Chance ist höher, dass das der Fall ist. Daher wird im Druckbehälterbereich, da habe ich etwas Einblick, ab einer gewissen Materialstärke das Material genauer untersucht. Z.B. das Durchleuchten mit Röntgengeräten oder Ultraschalluntersuchungen der Materialien ( 3.1/3.2 Abnahmezeugnisse nach EN 10204). Damit versucht man das Problem in den Griff zu bekommen.
Es gibt sehr gute "Anleitungen" für Schraubenauslegung auch mit Materialauswahlempfehlungen im AD2000 Regelwerk. Berechnung der Schrauben in Kapitel B7 und Auswahl des Materials in Kapitel W7. Ob der Druck jetzt von der Hydraulik kommt oder von woander ist ja egal. Darin sind ja konkrete Materialien empfohlen, aber falls man andere nimmt müssen die bestimmte Eigenschaften haben. Die sind u.a. eine mindest Kerbschlagarbeit bei bestimmten Temperaturen und eine mindest Bruchdehnung von A über 14%. Meistens geht die Bruchdehnung mit steigender Festigkeit runter und das ist bei Schrauben meist nicht erwünscht. Ab M39 werden im AD2000 Regelwerk die Schrauben anders behandelt, ich denke wegen der Dickenproblematik. Aber ich würde mich an dem entlang hangeln.

Was auch noch für eine dickere Schraube aus Material mit geringer Festigkeit spricht ist die Dauerbelastung. Bei der Dauerbelastung sind meines Wissens nach Materialien mit geringer Festigkeit meist besser. Bei der Hydraulik wird die Belastung wahrscheinlich der dynamische Zug Bereich sein. (?)
Dicker heisst aber natürlich auch, dass alles außenrum (Flansche, Aufnahmen) größer ausgeführt werden müssen. Dicker heisst natürlich auch schwerer und das ist wahrscheinlich das ausschlaggebende Argument.

Gruß


[Diese Nachricht wurde von arit am 14. Feb. 2018 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von arit am 16. Feb. 2018 editiert.]