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Vorgeschlagene Verfahrensweise zur Erzeugung eines Bezugskoordinatensystems
im Schwerpunkt eines Teils
Das folgende Beispiel zeigt schrittweise die Erzeugung eines Koordinatensystems
im Schwerpunkt eines beliebigen Teils. Eine ähnliche Technik kann
auch auf Baugruppen angewendet werden.
Vorgehensweise
-
Erzeugen Sie ein Standardkoordinatensystem
auf dem Teil, indem Sie Koord.System und Standard im
Drop Down Menü BEZUG wählen. Anmerkung: Es läßt
sich jeder Typ von Koordinatensystem erzeugen.
Abbildung 1
-
Berechnen Sie die Masseneigenschaften
für das Teil, indem Sie Modell Analyse im Analyse-Drop
Down Menü wählen und Modell Masseneigenschaften im
Typ-Eingabefeld. Bestätigen Sie die standardmäßige
relative Genauigkeit von 1.000e-05 und wählen Sie das in Schritt 1
erzeugte Koordinatensystem. In diesem Beispiel werden die folgenden Informationen
angezeigt:
| MASSENEIGENSCHAFTEN DES TEILS |
VOLUMEN = 2.5132741e+07 MM^3 MANTELFLAECHE = 5.6548668e+05 MM^2
DICHTE = 7.5000000e-06 KILOGRAMM / MM^3 MASSE = 1.8849556e+02 KILOGRAMM
SCHWERPUNKT in Bezug auf das Koordinatensystem CS0: X Y Z 0.0000000e+00
0.0000000e+00 4.0000000e+02 MM ........ ROTATIONSWINKEL von CS0 orientiert
auf HAUPTACHSEN (in Grad): Winkel um x y z -90.000 0.000 -90.000 TRAEGHEITSRADIUS
in Bezug auf die HAUPTACHSEN: R1 R2 R3 7.0710674e+01 2.3628767e+02 2.3629389e+02
MM
-
Wählen Sie Punkt, KSys Versatz
aus dem Drop Down Menü BEZUG, Mit Bemassung, und wählen
Sie das in Schritt 1 geschaffene Koordinatensystem. Wählen Sie den
Typ Kartesisch und dann Pkte Eingeben aus dem Menü
PUNKT FELD. Geben Sie beliebige Verschiebungsmaße x, y und z ein.
Abbildung 3
-
Erzeugen Sie mit den Verschiebungsmaßen
des Bezugspunktes Beziehungen, die den Bezugspunkt auf dem Teileschwerpunkt
plazieren.
Syntax:
$d#=mp_cg_x("Pfad","coord_sys","Pfad")
$d#=mp_cg_y("Pfad","coord_sys","Pfad")
$d#=mp_cg_z("Pfad","coord_sys","Pfad")
d# ist die Bemaßungsnummer.
Der erste Pfad ist der Pfad zur Komponente, für die der
Wert berechnet wird. Der zweite Pfad ist der Pfad zur Komponente,
die das Koordinatensystem enthält. Da es sich hierbei um ein Teil
handelt, braucht kein Pfad näher bestimmt zu werden, denn ein Teil
besitzt keine Komponenten.
Coord_sys ist der Name des Koordinatensystems, von dem aus die
Masseneigenschaften des Teiles berechnet wurden.
Den Maßen auf der linken Seite der Gleichung gehen Dollarzeichen
voran, um negative Werte zuzulassen. Ohne Dollarzeichen würde folgende
Fehlermeldung erscheinen:
FEHLER: Ungültiger Versuch, 'd#' negative Werte zuzuordnen.
Bitte neu eingeben:
Für dieses Beispiel gelten folgende Beziehungen:
$D35=mp_cg_x("","CS0","")
$D36=mp_cg_y("","CS0","")
$D37=mp_cg_z("","CS0","")
Hierdurch wird der Bezugspunkt im Teileschwerpunkt plaziert.
Abbildung 4
-
Als nächstes erzeugen Sie auf dem
Punkt ein Koordinatensystem, dessen Achsen parallel zu den entsprechenden
Achsen des in Schritt 1 erzeugten Koordinatensystems sind. Dadurch kann
die Winkelverschiebung des Teileschwerpunktes im Verhältnis zum Koordinatensystem
gemessen werden.
Abbildung 5
-
Mit Hilfe der Rotationswinkel aus Schritt
2 erzeugen Sie ein weiteres Koordinatensystem auf dem Punkt, das um diese
Winkelbeträge rotiert wird. Für dieses Beispiel betragen die
Drehwinkel x=90.000, y=0.000, und z=-90.000.
Abbildung 6
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