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  vorgegebene Verschiebung - mehrere Schritte, Lösungsausgabe

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Autor Thema:   vorgegebene Verschiebung - mehrere Schritte, Lösungsausgabe (530 mal gelesen)
Fragezeichen2
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erstellt am: 16. Jan. 2017 18:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo allerseits.

Ich habe ein FE-Modell an welchem ich bestimmte Bereiche nach Vorgabe verschieben möchte. Hab dafür bereits die erzwungene Verschiebungszwangsbedingung angewendet, den Bereich dessen Verschiebung ich kenne ausgewählt und die jeweiligen Koordinaten für x,y,z als Tabellen reingeladen (Zeit, Verschiebung). Nun besitzt meine Tabelle mehrere Zeitschritte, ich hab aber keine Ahnung wie ich mir die unterschiedlichen Schritte ausgeben lassen kann. Zudem berechnet er meiner Meinung nach auch nur immer einen Schritt. Ich hatte bereits probiert bei der Erzeugung einer neuen Lösung unter den Randbedingungen die Zeitdauer einzutragen (ich weiß nicht ob das dort der richtige Platz für ist), doch wird immer noch nur ein Schritt berechnet und zwar immer der der letzten Angabe.
Das was ich nun suche ist:
- wo kann ich die Dauer der Berechnung eintragen? Also die Menge an verwendeten Vorgabeverschiebungen? (Excel-Tabelle hat z.B. 10 Zeitschritte, bis Schritt 10 oder weniger will ich rechnen)
- wie kann ich mir die einzelnen Zeitschritte ausgeben lassen?

Kann mir einer von euch da weiterhelfen? Falls ich unverständlich erklärt habe (besitze als Fachfremder nicht die nötige Fachsprache) bitte fragen da ich gerade in dem Problem drin stecke merk ich nicht wirklich wenn ich relevante Sachen außen vor lasse^^'

LG

------------------
NX 9.0.2

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Markus_30
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-

erstellt am: 16. Jan. 2017 23:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Fragezeichen2 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

naja, anhand deiner Beschreibung ist es schon ein wenig schwierig, zu helfen. Ich geh das mal von Anfang bis Ende durch, mal schaun, ob ich das noch zusammenbekomme...

Du hast wahrscheinlich die Solution 601 genommen. Geh mal mit der rechten Maus auf die Solution im Naviagator und drücke dann auf Edit. Da muss es auf der linken Seite einen Punkt "Case Control" geben, dort gehst du rein. Bei "Time Step Intervals" gehst du rechts auf das Tabellen-Icon (Create Time Step Intervals), danach rechts oben nochmal auf "Create". Im daraufhin folgenden Dialog siehst du Number of Timesteps = 10, Time Increment = 1. Du musst also deine Verschiebungen für einen Zeitraum von zehn Sekunden definieren. In diesem Dialog könntest du noch Änderungen vornehmen, da du aber genau die zehn Schritte rechnen möchtest, wäre der Standard für dich also OK. Nach einem Klick auf OK erscheint dein Timestep1 (bzw. dein benutzerdefinierter Timestep-Name) auch in der Selection im Dialog. Nachträgliche Änderungen wären möglich, dazu einfach den Timestep1 markieren und unten auf den gelben Schraubenschlüssel klicken. Das alleine reicht aber noch nicht, du musst den Timestep1 nämlich noch markieren und mit dem "Add"-Knopf nach unten zur Liste hinzufügen. Mit Close gehst du aus dem Dialog raus und mit OK machst du den Solution Dialog zu.

Jetzt bearbeitest du deinen Enforced Displacement Constraint. Bei mir im Test habe ich eine Verschiebung entlang einer Richtung definiert. Rechts neben dem Verschiebewert in mm gehst du auf das = Symbol, dann auf "New Field" und dann auf "Table". Bei der Domain nimmst du "Time" aus dem Pull-Down. Unten bei "Data Points" gibst du in die Eingabezeile deine Wertepaare ein und drückst danach auf Enter. Die Form ist dabei wie folgt:

<Time (sec)><Leerzeichen><Verschiebung in mm>
Beispiel (immer gefolgt von Enter)
0 0
1 2
...
10 20

Ich fange also bei einer Verschiebung von 0 zum Zeitpunkt 0 and und gehe dann linear hoch bis ich bei der Zeit 10s eine Verschiebung von 20mm habe.

Mit 2x OK kannst du die Dialoge dann beenden. Bei der Gelegenheit würde ich an deiner Stelle überlegen, ob das Einstellen der großen Verformungen Sinn hat (ich schätze, dem wird so sein). Ggf. die Solution nochmal bearbeiten und bei den Parametern den Haken bei "Large Displacements" setzen. Auch Automatic Time Stepping würde ich einschalten (RMT auf Solution - Edit - Case Control - Strategy Parameters - Create Modeling Object - Analysis Control - Automatic Incrementation Scheme (AUTO) = ATS.)

Wenn du nun die Lösung anschiebst, dann werden die einzelnen Schritte auch separat in den Ergebnissen aufgeführt - Konvergenz vorausgesetzt natürlich, ansonsten wird der zuletzt konvergierende Schritt als letztes Ergebnis angezeigt. Abhängig davon, wie das Modell aussieht, kann es Sinn machen, feinere Unterteilungen der Schritte vorzunehmen. Aber ich glaub', das führt jetzt etwas zu weit... Am besten übst du mit einem kleinen Simulationsmodell (und wenn's auch nur der berühmte Biegebalken ist), bis du dir mit der Handhabung der Zeitschritte sicher bist.

------------------
Gruß 

Markus

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Fragezeichen2
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erstellt am: 18. Jan. 2017 17:33    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Markus_30,

vielen Dank für deine Beschreibung, die war wirklich sehr sehr hilfreich! Als Ergänzung noch für andere, falls die vor dem gleichen Problem mal stehen sollten ;-) Bei mir musste ich nicht das = Symbol klicken um eine neue Tabelle schreiben zu können sondern statt 'Ausdruck' (wo das = Symbol zu finden war) direkt 'Feld' wählen und dort auf 'Tabellen-Konstruktor'.

Ich habe noch eine Frage zu der Verschiebung.
Du sagst, dass du bei 10s eine Verschiebung von 20mm hast. Demnach bezieht sich die Endverschiebung auf die Startverschiebung aber nicht auf die Verschiebung des vorherigen Wertes.(?) Also es wird quasi so berechnet dass ich Startwert 0 habe und dort auch 0 Verschiebung, nach einer Sekunde hat es sich vom Startwert um 1 verschoben, nach 2s vom Startwert um 2 und nicht(!) nach 2s 2mm mehr als bei 1s. Also, dass hierbei nicht der vorherige Wert als Startwert genommen wird?
Könnte man letzteres auch einstellen oder geht es nicht da die komplett Verschiebung dann nicht mehr linear wäre (nur die Verschiebung zwischen den Schritten bliebe linear)?

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NX 9.0.2

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Fragezeichen2
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erstellt am: 18. Jan. 2017 23:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

und noch eine Frage zu dem Thema.

Wenn man das ganze statt mit einem Körper nur mit einer Fläche und einem 2D-Gitter berechnen lässt, kommen keine Ergebnisse raus. Ich habe das vorhin bei einem meiner Modellen gemerkt und nun Biegebalkentests gemacht einmal Balken als Körper und einmal als Fläche (mit angegebener Standardstärke). Bei dem ersten wird ein Ergebnise ausgegeben, bei dem zweiten nicht. Das was ich in der Lösungszusammenfassung dazu finden konnte war:
User fatal message
Error in advanced nonlinear module
Sol601 failed

Woran könnte das liegen?

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NX 9.0.2

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Markus_30
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erstellt am: 19. Jan. 2017 09:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Fragezeichen2 10 Unities + Antwort hilfreich

Guten Morgen,

zur ersten Frage:
Ja, die Verschiebungen sind absolut (also ausgehend von der unverformten Geometrie) zu sehen, nicht inkrementell. Und ja: Die Verschiebungen müssten auch nichtlinear einzustellen sein. Schau mal in die Doku.

Zur zweiten Frage:
Naja, schwer zu sagen, denn  mein Kristallkugel-Makro zum Hellsehen funktioniert derzeit nicht... Ich nehme an, du hast ein Mittelflächen-Modell erzeugt. Die Wandstärke hast du hoffentlich so eingestellt, dass diese vom CAD-Modell vererbt wird, oder? Und das 2D-Netz wird auch an den Solver übergeben?

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Gruß 

Markus

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Fragezeichen2
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erstellt am: 20. Jan. 2017 14:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Schade... gibt es irgendwo einen Laden wo man Ersatzteile für die Kristallkugel zum Hellsehen besorgen kann? Die würd ich dir sogar ausgeben :-D

Mit 'vom CAD-Modell vererbt' meinst du dass ich sie bereits im CAD-Modell vorgegeben habe und dann erst zum FE-Modell gewechselt habe? Falls ja, dann nein. Ich habe in CAD ein einfaches Rechteck 'gefüllt' und das mit rüber in FEM genommen. Wenn ich das ganze anschließend mit Sol101 berechnen lasse und dort auch eine erzwungene Verschiebungszwangsbedingung vorgebe klappt die Berechnung und Verschiebung auch. Bei Sol601 nicht, aber da würde das mit den mehr Schritte klappen.... Kann das nun an dem von dir besagten liegen oder eher nicht, da der andere Solver es hinbekommt? (*Deine Kristallkugel auf Hochglanz poliere*)

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NX 9.0.2

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Markus_30
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erstellt am: 23. Jan. 2017 10:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Fragezeichen2 10 Unities + Antwort hilfreich

Guten Morgen,

was ich mit vererbt sagen wollte: Du hast einen Klotz im 3D. Im idealisierten Teil leitest du davon ein Mittelflächen-Modell ab. Diesen Mittelflächen sagst du im FEM (RMT auf 2D-Netz - Edit Mesh Associated Data), dass die Dicke aus dem Mittelflächen-Modell vererbt werden soll (Thickness Source = Midsurface).

Wenn bei der Dicke nix drin steht (also weder manuell eingetragen noch vererbt), dann hat deine Fläche eine Dicke von Null würde ich sagen. Somit ist dann auch keine Steifigkeit vorhanden, was wiederum dazu führt, dass das Problem nicht gelöst werden kann. Hier müsste aber schon beim Model-Check vor der Lösung die Meldung "missing nodal thickness" kommen.

Habe mal eine Solution 101 und eine 601 an einem Versuchsmodell angeschubst. Ich konnte dein Problem nachvollziehen: 101 rennt durch, 601 läuft auf einen Fehler. In meinem .f06-File stand:

FATAL ERROR: Unable to allocate 14712.0 MB of memory.

Ich habe also bei RMT auf Solution - Edit Solver Parameters bei "memory" 3GB eingetragen, dann lief die Rechnung durch. Was "sagt" denn dein .f06 File? Schau mal ganz am Ende, steht da irgendwo ein ERROR drin?

------------------
Gruß 

Markus

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