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Autor Thema:   Einfallstellen gezielt nutzen? (246 mal gelesen)
cad-diabolo
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Grundplatte.png


Grundplatte-Cut.png


Grundplatte.zip

 
Hallo Leute,

ich würde gerne mal eure Meinung zu meiner Idee hören?

Aufgabenstellung wie in den Bildern zu sehen eine (nennen wir es)Grundplatte aus >POM< Delrin 100PE.
Diese Grundplatte hat einen Führungskanal in welcher eine Schubstange aus >PBT-GF30< fährt.

Das Bauteil Grundplatte hatte bis dato immer "Freitauchungen" so dass es ohne Schieber zu entformen war.

Die Gleitpaarung der beiden Materialien in Bezug auf Reibung und verschleiß ist erfahrungsgemäß ganz gut gewählt.

Nun soll das Assembly Grundplatte & Schubstange gegen eindringenden Schmutz (Staub etc.), in den Führungskanal, geschützt werden.
(Zusätzliche Abdeckungen etc. nicht möglich)

Zudem soll die gesamte kontakt Reibfläche zwischen den Bauteilen nicht vergrößert werden!

Hier nun die Idee: Gezieltes partielles Aufdicken des Führungskanals, welches durch die hoffentlich Einfallstellen entstehen, die dann die Kontaktfläche des Kanals reduzieren!?

So nun bin ich mal auf eure Antworten gespannt

------------------
Grüße cad-diabolo

-Produktdesigner, Konstrukteur-

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Julian72
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erstellt am: 19. Sep. 2019 12:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für cad-diabolo 10 Unities + Antwort hilfreich

Verständnisfrage:
Die türkisen Flächen waren zuvor offen ?
Besteht dein Bauteil aus zwei gleichen Kunststoffteilen oder aus einem ?
Oder wird der zylindrische Kern auf die vollen 210mm Länge entformt ?


[Diese Nachricht wurde von Julian72 am 19. Sep. 2019 editiert.]

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cad-diabolo
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erstellt am: 19. Sep. 2019 13:33    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Julian72,

ja die türkisen Flächen waren zuvor offen, bzw. anders gestaltet so das bis dato kein Schieber im Werkzeug vorhanden war.
Und nein ist nur das genannte >POM<, ebenfalls neu soll der Schieber dann sein der die Gesamtlänge dann entformt, wobei dieser ohne entformungsschrägen auskommen muß!

------------------
Grüße cad-diabolo

-Produktdesigner, Konstrukteur-

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Gerhard Deeg
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Hallo cad-diabolo,

dann aber nur 2 Schieber! Und hast Du Dir auch schon Gedanken gemacht, wie Du die Schieber innen kühlen möchtest?. Oder willst Du Einlegeschieber verwenden, die zwischendurch immer auf einer Kühlplatte liegen?

Gruß Gerhard

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Träume sind die Sonnenstunden der Hoffnung.

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cad-diabolo
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Hallo Gerhard,

ja zu Not auch mit zwei Schiebern von beiden Enden her.
Aber das sind aber für mich nur "neben Schauspiele"!

Mir geht es hauptsächlich um das partielle Aufdicken des Führungskanals und der "hoffentlich" auftretenden Einfallstellen, welche dann die gesamt Reibfläche in dem Führungskanal verkleinert.

Ist das prinzipiell machbar?

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Grüße cad-diabolo

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Julian72
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Aus meiner Sicht hast Du dich da mit einer guten Grundidee verrannt.

Materialanhäufungen haben viele Nachteile. Im günstigsten Fall hast Du eine 10 Cent große Einfallstelle, was konstruktiv keinerlei Nutzen bringt.

Die zwei wichtigsten Probleme:
Ein zylindrischer Kern mit 210mm Länge zu entformen, ist nicht ohne.
Selbst von zwei Seiten mit wahnsinnigem Aufwand und Kosten.
Der unberechenbare Verzug (und damit die Funktion) von einem sehr langen Kunststoffteil.

Als Mann der Werkstatt rate ich Dir, nichts neues zu erfinden.
Aus Kosten-, dem Verzug-(!) und Funktionsgründen würde ich zwei symetrische Schalen mit einem zweiteiligem Einfachwerkzeug machen.
Je nach Anforderung auch mit 8 Rasthaken auf die 210mm verteilt.

Auf Wunsch kannst Du mir die fertigen Formen zeigen, ob ich einen Fehler finde.

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Gerhard Deeg
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Hallo Julian,

gehen wir doch mal die Fakten durch:

1. Werkstoff: POM Spritztemteratur ??? Werkzeugtemperatur ca 90 bis 120 Grad.
2. Wandstärke 2.3mm.
3. Schiebergröße 25mm x 15mm x 210mm. Schieberlänge soll wie Kernlänge 5 x D nicht übersteigen.
4. Entformungskonizität 0° bis 0,5°, wobei 0 Grad angestrebt werden.
5. Der Formkern wird wahrscheinlich so heiß, dass das Werkzeug nicht richtig entformt werden kann. Auf grund des Schwundfaktors wird sich das Material um den Kern klammern, es sind auch keine Eckenradien vorhanden.
6. Wenn dort eine Führung vorhanden sein soll, muss der Kern so ausgelegt werden, dass nur an vier Stegen die Führung ist. Der Rest kann absolut konisch und rund werden.

Das ist meine Meinung.

Gruß Gerhard

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N.Lesch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl. Ing.


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WF 4

erstellt am: 19. Sep. 2019 20:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für cad-diabolo 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,
" Materialanhäufungen haben viele Nachteile."
genau so ist es. Vor allem der Schwund und Verzug ist kaum zu kontrllieren. Das Wanddickenverhältnis von 2,3 zu 3,8 ist auch schon sehr ungünstig. Es könnte gerade noch funktionieren, wenn Du an den dicken Stellen jeweils in der Mitte anspritzt. 
Bei der Kerndicke von 15 mm geht da wunderbar eine Kühlbohrung von Ø 8 innenrein. Und die muß auch rein .
Dann ist die Länge des Schieber unerheblich.

Ich verstehe nicht ganz warum Du innen Gleitflächen einbringen willst, weil je größer die fläche um so geringer ist der Verschleiß.
Mit Kühlung ist der Schieber nur von einer Seite besser, weil dann innen kein Trenngrat ensteht.
Wenn Du unbedinget innnen Erhebungen benötigst, würde ich die zwangsentformen. 

------------------
Klaus

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