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Autor Thema:   best practices: m-polygone zu gis-objekten (1436 mal gelesen)
cadascadcan
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erstellt am: 14. Jan. 2010 11:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Leute,

ich will mich jetzt mal an die GIS-Funktionen von AutoCAD-Map / Civil3D wagen, habe aber vor Jahren das letzte Mal richtig mit den Map-Funktionalitäten gearbeitet. FDO, "Daten verbinden" und Stilisierung gabs da noch nicht, ich bin also mit den neuen Möglichkeiten wenig vertraut, daher habe ich hier noch einige allgemeine Fragen. (Bitte nicht von der Länge des Textes abschrecken lassen ;-)

So: Ich habe eine dwg-Datei mit vielen M-Polygonen, die Grundflächen darstellen und zu denen Daten wie Kaufpreise vorliegen.

Jetzt soll dies alles so aufbereitet werden, dass GIS-Analysen mit Map möglich sind. Also zum Beispiel teure Grundstücke in der Karte rot und günstige grün anzeigen. Den Kaufpreis will ich als Sachdaten an die M-Polygone/Grundstücke hängen und mir den Quadratmeterpreis automatisch ausrechnen und textlich sowie grafisch anzeigen lassen.

Wie gehe ich da am besten vor?

Mein bisheriger Versuch:

Zuerst habe ich die M-Polygone (Zeichnungsobjektgeometrie) in GIS-Objekte umgewandelt, und zwar so: Einen Kartenlayer angelegt. Darauf meine M-Polygone aus dem Layer importiert. (Darstellungsverwaltung, Daten, Zeichnungsdaten hinzufügen, Zeichnungslayer ...)

So jetzt sind die M-Polygone irgendwie als GIS-Objekte in meiner Zeichung. (Aber was soll das eignetlich? Sind die M-Polygone nicht auch schon GIS-Objekte? Warum wird auf einmal in Kartenlayer und normale AutoCAD-Layer unterschieden?)

Jetzt habe ich eine SDF-Datei angelegt. Und habe die M-Polygone auf dem Kartenlayer in die SDF-Datei exportiert. Diese SDF-Datei lade ich wieder in die Zeichnung.

(Ich denke, dass die SDF-Datei bei großen Datenbeständen performanter ist, als wenn ich alles in der Ursprungszeichnung lasse. Stimmt das? Ist also dieser Zwischenschritt sinnvoll und notwendig? Ist das Dateiformat geeignet oder shp besser? Soll man die Zeichungsobjekte vielleicht direkt in eine Geodatenbank hineinschreiben? Wenn ja, welche?)

Dabei tritt das erste Problem auf: Alle M-Polygone werden in der SDF-Datei in ein Objekt zusammengeführt. Ich will aber für jedes M-Polygon ein eigenes Objekt in der SDF-Datei, um jeweils andere Daten daran zu hängen. Dafür jedes M-Polygon einzeln auszuwählen ist aufgrund der großen Anzahl nicht praktikabel. Hat hier einer ne Idee / Lösung?

So, dann sollen an die Objekte Daten ran. Hier muss ich mit SDF-Schemata arbeiten, oder? Gibt es einen besseren oder einfacheren Weg?

Last but not least, sollen die Daten in der Zeichung angzeigt/beschriftet werden. Dafür scheint es ja mehrere Lösungen zu geben. Hat jemand einen Tipp, wie man hier vorgeht?

Vielleicht kennt jemand auch ein Tutorial etc., das er mir empfehlen kann. Oder vielleicht macht man sowas besser gleich mit ArcGIS ;-) ?

Okay, das sind viele Fragen gleichzeitig. Würde mich dennoch über (auch stichwortartige) Hinweise / Tipps freuen.

Gruss
cadascadcan


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Ex-Mitglied

erstellt am: 14. Jan. 2010 19:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi,

>> Ich habe eine dwg-Datei mit vielen M-Polygonen ....
>> Wie gehe ich da am besten vor?

Ein (von vielen) möglichen Wegen:

Befehl: MAPEXPORT

Mit diesem exportierst Du Deine MPoly's und erzeugst ein SDF damit. Gleich auch aufpassen, damit's mit der Stilisierung nicht allzu komplex wird (und weil's imho überhaupt keinen Sinn macht): Im MapExport-Dialog ==> (Karte) 'Objektklasse' ==> unter 'Geometrie' umstellen auf 'Polygon'.
Sonst macht Map Dir ein Thema, das Polygone und Linienzüge und Punkte enthalten kann und das dann auszuwerten ist nur unnötig kompliziert gemacht (ohne für mich erkennbaren Gewinn).
Noch ein kleiner Zusatz zu MapExport: immer in der Befehlszeile darauf achten, ob überhaupt Elemente exportiert wurden, das schreibt das Map hin und da überliest man gerne, dass letztlich 0 Elemente exportiert wurden. 


Nachfolgend verbindest Du Dich per FDO mit dem SDF (manchmal ist ein Zoom-Extents bzw. ein Regen notwendig!).

Im Map-Arbeitesbereich wechselst Du dann auf die Karte 'Karten-Explorer'. Hier werden Dir von den geladenen Themen die Schematas angezeigt. Klicke auf's PLUS vor/Deines SDF's ==> Damit kommt i.d.R. 'Schema1' zum Vorschein, auf dieses mit rechter Maustaste drauf ==> Schema bearbeiten.
In diesem Dialog öffnest Du die Struktur, bis Du das Schema Deines SDF's siehst, Du klickst drauf und bekommst damit oben rechts den Button 'Neue Eigenschaft' freigeschaltet.

Da ist jetzt die Stelle, wo Du definieren kannst, welche attributiven Werte alle in Deinem SDF gespeichert werden. Ist eigentlich relativ einfach bis auf eine Kleinigkeit:
Bist Du im Erstellen einer Eigenschaft (z.B. WERT_m2), dann musst Du unten auch bestimmen, welcher Datentyp es ist (Textwert, Zahlenwert, ...) ==> und hier musst Du (zumindest dann wenn schon Elemente im SDF vorhanden sind) die Einstellung 'Nullwertig' auf 'Wahr' stellen. Er speichert das sonst nicht und aus den bisherigen Schulungen gab es genau damit am meisten Verständnisprobleme, darum hier meine Erläuterung dazu.

Hast Du das Feld (oder die Felder) angelegt und denn Dialog mit Anwenden/OK geschlossen, dann stehen diese Felder bereits in der Datentabellenansicht (und seit AutoCAD 2010 auch im Eigenschaftsfenster) zur Bearbeitung zur Verfügung.


zu Detailfragen:
>> Hier muss ich mit SDF-Schemata arbeiten, oder?

Schema musst Du nur bearbeiten, wenn Du Eigenschaften (attributive Felder) hinzufügen oder entfernen willst. Hast Du Dein SDF beispielsweise aus eine Map-Topologie erstellst und brauchst nicht mehr Attribute als am Element bereits in der Map-Topologie gespeichert waren, dann kannst Du beim MapExport einstellen, welche dieser Topologie-Informationen ins SDF exportiert werden sollen.
Schreibst Du z.B. ein Punktthema aus AutoCAD raus, die Punkte waren im AutoCAD Blöcke mit Attributen und Du hast beim Map-Export eingestellt, dass die Block-Attributs-Werte mitexportiert werden, dann ist das auch ein möglicher Weg, um die Schemabearbeitung herumzukommen


>> Last but not least, sollen die Daten in der Zeichung angzeigt/beschriftet werden

Da verstehe ich die Frage leider nicht richtig, denn mit der FDO-Stilisierung kannst Du alle Themenarten (Polygon, Linienzug, Punkt) beschriften lassen, die Inhalte der Beschriftung können dann aus Formeln kommen, aus attributiven Daten des SDF's und nicht zuletzt auch aus Datenbanken, wenn Du diese mit dem SDF verknüpft hast.
Was fehlt Dir also hier?


>> Oder vielleicht macht man sowas besser gleich mit ArcGIS

Bis 2007 hätte ich der Idee mit ArcGIS noch zugestimmt, mit 2009 war ich am wanken, aber mit 2010 ==> nein, da ist Map TOP. Eine Einschränkung aber doch, die pro ArcGIS spricht, mit großen Datenmengen kommt es besser zurecht; aber mein kontra dazu: AutoCAD kann wenigstens plotten. 

----------

Ich hoffe, Du hast Dich auch nicht von der Länge abschrecken lassen. Obwohl ich eigentlich wenig Schulung im Forum machen möchte, halte ich es (gerade für Civil-Anwender) doch für angebracht, mal ein wenig hineinzuschnuppern. Denn da gibt's einfach so viel, was die Arbeit maßgeblich erleichtert, aber kaum jemand kennt.

Bei Fragen bitte - gerne, ich hoffe nichts übersehen zu haben in Deinem Fragewert 

- alfred -

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cadascadcan
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erstellt am: 14. Jan. 2010 21:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Hallo Alfred,

deine Tipps sind Gold wert.

Die bringen mich weiter als manches Tutorial. Vielen Dank.

Bei weiteren Fragen melde ich mich hier gerne. 

Grüsse an die Donau von Rhein+Mosel
cadascadcan

(Schickt adsk wenigstens ab und zu ein T-Shirt vorbei, bei deinen kompetenten Beiträgen in mehreren Foren;-)

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cadascadcan
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erstellt am: 20. Jan. 2010 18:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

soweit so gut. Über MapExport habe ich jetzt ohne Probleme die M-Polygone als einzelne GIS-Polygone in die SDF-Datei exportiert.

Über diese SDF-Datei kann ich die Polygone in die Zeichnung lesen. (Wobei ich einen großen Performance-Einbruch bemerke, sobald die SDF-Datei statt lokal über ein eigentlich schnelles Netzwerk eingelesen wird. Das nur am Rande.)

Dann habe ich zu dieser SDF-Datei ein Schema mit neuen Eigenschaften angelegt. Sobald ich aber eine Eigenschaft wieder löschen möchte, gibt es die Fehlermeldung "Eigenschaft xyz kann nicht gelöscht werden, da ihre Klasse über Ojekte verfügt". Kann man eine einmal angelegte Eigenschaft etwa nicht mehr löschen?

Über Berechnung habe ich es (irgendwie) erreicht, dass mir die Fläche der SDF-Polygone in meine SDF-Objektdatentabelle geschrieben wird. Das ist aber nicht dynamisch. Dieser Wert bleibt wohl gleich, auch wenn ich die Form der Polygone bearbeite. Bei neu angelegten Polygonen bleibt der Flächenwert ohnehin leer.

Kann ich mir die Fläche nicht dynamisch in einer Tabelle anzeigen lassen?

Ist es vielleicht besser, die Daten nicht in einer Objekttabelle in der SDF zu haben, sondern vielleicht eine externe Access-DB-Tabelle damit zu verknüpfen.

Bekomme ich die Polygonfläche irgendwie (und am besten dynamisch) in eine externe Datenquelle wie Access? Wenn ich ein neues Polygon in der Zeichnung anlege, sollte auch direkt ein neuer verknüpfter Eintrag in access geschaffen werden. (Oder am besten direkt alles in eine freie GeoDB???)

Okay, ich gebs zu, ich bin noch kein Map-Experte. Kann mir jemand eine gut strukturierte Einführung (Buch, auch englisch) empfehlen? Die Map-Hilfe bringt mich nicht so richtig weiter, weil ich nicht weiß, wie ich am besten vorgehe. Dort steht nur: Willste dies, dann klicke hier und hier und dann noch hier. Irgendwie weiß ich aber wohl nicht so, was ich am besten wollen sollte, um mein Ziel zu erreichen.

Mit arcview schien mir das früher irgendwie leichter zu gehen;-)

Danke
cadascadcan

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Ex-Mitglied

erstellt am: 20. Jan. 2010 18:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi,

>> Performance-Einbruch bemerke, sobald die SDF-Datei statt lokal
>> über ein eigentlich schnelles Netzwerk eingelesen wird

Hatte ich mal, aber bei Shape; noch nicht bei SDF. 
Abhilfe war damals, die Cache-Option zu aktivieren, damit werden Daten lokal in ein vorgegebenes Verzeichnis gelegt, aber der Datentransfer hält sich in Grenzen.
Mit dem SHP war es damals so, dass ich eine nicht allzugrosse Menge an Grundstücken (Flurstücken) einer Stadt aktiv hatte, ein kleines PAN und es wurden über das Netzwerk mehrere 100MB Daten übertragen (obwohl das SHP/DBF nichtmal annähernd so groß war).
Auch ein grosses Handycap für Performance beim Arbeiten ist aktivierte Beschriftung ==> dies vermeide ich, wo's nur geht. Ich lade mir oft den gleichen Datenbestand (allerdings nur, wenn im Lesemodus) 2-fach herein, einmal nur Geometrie, einmal nur Beschriftung, damit kann ich per Hakerl die Beschriftung leicht aus-/einschalten.


>> Über Berechnung habe ich es (irgendwie) erreicht, dass mir die Fläche
>> der SDF-Polygone in meine SDF-Objektdatentabelle geschrieben wird

Mit 2008 hast Du da ein Handycap, (ich glaube) seit 2009 gibt es dynamische Felder, die sich selbst bei Veränderung von Basisdaten neu berechnen. Z.B. Wenn es eine Formel in einem berechneten Feld gibt, die die Fläche aus dem GeometrieObjekt ableitet, dann ist der Wert nach Geometriebearbeitung richtig.
Alternativ (und da hoffe ich jetzt mal, dass das in 2008 auch schon drin war, bin nicht sicher): es gibt Regeln für eine Aktualisierung von Spalten für Teilung/Zusammenfügung von Polygonen. Z.B. gibt es in dem Datenbereich eine Spalte 'FLAECHE', dann kannst Du einstellen, dass sich diese bei Zusammenlegung von 2 Flächen addiert.
....oh wie hilflos bin ich, wenn ich jetzt nicht 2008 starten kann   


>> Bekomme ich die Polygonfläche irgendwie (und am besten dynamisch) in eine externe Datenquelle wie Access?

nicht dynamisch, aber mit den zuvor genannten Regeln wird's passend gemacht werden können.


>> Kann mir jemand eine gut strukturierte Einführung (Buch, auch englisch) empfehlen?

Zumindest früher war mal ein 'Leitfaden für GIS' im Pakerl mit drin, schau mal, ob es nicht ev. als PDF enthalten ist. Map-spezifisches Büchlein kenn ich sonst leider nicht.


>> Mit arcview schien mir das früher irgendwie leichter zu gehen

ArcView verglichen mit Map2008, mag sein / ArcGIS und Map2010 ==> NO (persönliche Meinung, muss ich hier natürlich hinzufügen ).

- alfred -

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erstellt am: 01. Feb. 2010 10:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für cadascadcan 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Alfred,

ich muss bei einer Deiner Anmerkungen noch mal nachhaken.

Ich stehe auch vor dem Problem, dass sich Flächengrößen ändern und meine Datentabelle in der Beziehung etwas statisch ist.
Über die Stilisierung habe ich es hinbekommen die aktuellen Flächeninhalte anzeigen zu lassen --> Area2D (  Geometry  ).
Was muß ich in das Schema eingeben (Formel, Datentyp...?) damit mir die Fläche aus den Geometrieeigenschaften in die Datentabelle geschrieben wird?

mfg Roman

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erstellt am: 01. Feb. 2010 17:00    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi Roman,

>> Was muß ich in das Schema eingeben (Formel, Datentyp...?) damit mir die Fläche
>> aus den Geometrieeigenschaften in die Datentabelle geschrieben wird?

Es gilt vorerst, eine Unterscheidung zu treffen, ob Du nur eine virtuelle Spalte haben willst, die Dir die aktuelle Fläche anzeigt oder eine feste, im Schema vorhandene Spalte, in die die Fläche wirklich hineinzuschreiben ist.

Fall A) Virtuelle Spalte
In diesem Fall brauchst Du mit dem Schema gar nix machen. Im Map-Arbeitsbereich auf den GIS-Layer drauf, rechte Maustaste ==> 'Berechnung erstellen' und dort kannst Du dann die Formel mitgeben, die aus der Geometrie die Fläche rechnet.
Vorteil: Das Schema muß nicht verändert werden, nach jeder Geometrieänderung wird, da es eine Formel ist, immer der aktuelle Flächenwert angezeigt.
Nachteil: Gibst Du diese Quell-Daten (SHP oder SDF) weiter, dann steht diese Spalte beim Empfänger nicht zur Verfügung. Gibst Du das .layer-File zu den Quelldaten dazu und der Empfänger verfügt auch über Map3D, dann geht auch das.

Fall B) Echte Datenspalte
Hier muß im Schema ein Double-Wert hinzugefügt werden, der die Fläche speichern kann. Weiters ist per Regeldefinition festzulegen, wie dieses Feld aktualisiert wird, wenn z.B. Flächenteilungen, -zusammenführungen, ... stattfinden. Nur wenn diese Regeln richtig definiert sind, wird auch der Flächenwert aktuell sein.
Festlegen der Regeln über: GIS-Layer ==> rechte Maustaste ==> 'Datentabelle anzeigen' ==> in der Datentabellen-Anzeige findest Du unten einen Button 'Optionen' ==> 'Regeln zum Teilen und Zusammenführen'


Ich selbst bevorzuge Variante A. Will ich die Daten weitergeben, dann gibt es das (meines Wissens ungeschriebene) Gesetz, dass bei erneutem Exportieren dieses GIS-Layers die Berechnugsspalten dann mit ausgegeben werden.

HTH, - alfred -

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Hallo Alfred,

Danke für Deine Klarstellung!

Fall B wollte ich, weil ich aktuell immer noch mit .shp und den zugehörigen .dbf-Dateien arbeiten möchte.

Ich habe viele Polygone in dem Shape, die ich bearbeitet habe --> Änderung der Fläche.

Nun sollte nach Beendigung von Map eigentlich die angehängte Spalte (entstanden aus Berechnung) mit abgespeichert werden. Tut Sie aber leider nicht. Das ist wiederum schade, weil ich sie dann aus einer anderen Datenbank-Anwendung (MS-Access) heraus nicht verwenden kann.

Ich werde mich aber noch einmal mit den 'Regeln zum Teilen und Zusammenführen' beschäftigen.  
Der Name verspricht allerdings keine Regel bei allgemeinen Veränderungen durch Anfassen der Eckpunkte von Polygonen.

mfg Roman

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erstellt am: 02. Feb. 2010 18:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi,

>> Nun sollte nach Beendigung von Map eigentlich die angehängte Spalte
>> (entstanden aus Berechnung) mit abgespeichert werden

Aus diesem Grund arbeite ich mit SDF und exportiere dann nach Shape, wenn ich die Daten woanders brauche. Beim Export gehen die virtuelle Spalten in echte Spalten über und dann kann ich nebenbei auch auf alle Regeldefinitionen verzichten.

- alfred -

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erstellt am: 03. Feb. 2010 13:30    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für cadascadcan 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Alfred,

gibt es denn eine Möglichkeit die .sdf-Dateien in einer anderen Datenbankanwendung über irgendwelche Treiber auszulesen? (für MSAccess wär nicht schlecht)

mfg Roman

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Ex-Mitglied

erstellt am: 03. Feb. 2010 17:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi,

SDF ist ein Autodesk-eigenes Format zum Speichern von Vektor- und attributiven Daten mit geographischem Bezug. IMHO nur mit Map3D (damit auch mit Civil3D) und MapGuide zu verwenden.

Wenn Du GIS-Daten in Datenbanken anlegen willst, dann würde ich MS-SQL-Server (2008) oder MySql empfehlen, beides kostenlos und in der Lage, Spatial-Data zu speichern. Indirekt bekommst Du die Daten damit auch über ODBC mit Access zugreifbar.

- alfred -

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