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Autor Thema:   Annahmen Reibwert (846 mal gelesen)
Leo Laimer
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
CAD-Dienstleister



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Beiträge: 24274
Registriert: 24.11.2002

IV bis 2017

erstellt am: 22. Jan. 2017 09:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

Ich hab ein bisserl das technische Feingefühl verloren, drum frag ich hier:
Für die Annahme einer max. Bremsverzögerung Stahl-Rad auf Stahl-Schiene ist die Gleitreibung entscheidend (wenn ein Rad rollt haft-reibt es ja nicht - korrekt?).
Welchen Reibwert setz ich da sinnvollerweise an? 0,1 oder 0,15?

------------------
mfg - Leo

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N.Lesch
Moderator
Dipl. Ing.


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Beiträge: 4390
Registriert: 05.12.2005

WF 4

erstellt am: 22. Jan. 2017 10:15    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Aus Wiki :
" Die Schienen werden dann gegebenenfalls noch einer Kopfhärtung unterzogen "
Die Rad Reifen sind sicher irgendwie gehärtet oder Oberflächenbehandelt.
Es auch gibt die Theorie, daß gleich harte Werkstoffe sich leicht fressen.

Üblicherweise haben härtere Materialien einen nidrigeren Reibwert als weiche.
Deswegen ist es hier sehr schwer eine allgemeine Angabe zu machen.
Der Reibwert untliegt immer großen Schwankungen.
Weil Schienen sich meistens im Freien befinden, hat auch die Umgebung noch einen großen Einfluss. Regen oder im Herbst Laub veringern die Reibung auch .

------------------
Klaus

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Leo Laimer
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
CAD-Dienstleister



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Beiträge: 24274
Registriert: 24.11.2002

IV bis 2017

erstellt am: 22. Jan. 2017 10:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Radreifen und Schienen sind aus einem der üblichen höherwertigen Materialien (ca. St52 oder C45), aber nicht regelrecht gehärtet.
Die spezifische Belastung ist hoch, aber so, dass kein ungebührlicher Verschleiß entsteht.
Das Ganze ist in rauer Industrieumgebung, aber unter Dach.
Also der einzige Umwelteinfluss der mir da bemerkenswert erscheint wäre Staub - nachdem die Anlage aber laufend und regelmäßig hin- und herfährt wird der Staub wohl ebenso laufend weggewälzt werden.
Also, nach meinen Überlegungen bleibt übrig: Stahl auf Stahl.

------------------
mfg - Leo

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Torsten Niemeier
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Maschinenbau Ingenieur



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Beiträge: 2907
Registriert: 21.06.2001

"ZUSE I.36", 8 BIT, 32 Lämpchen, Service-Ölkännchen "ESSO-Super", Software: AO auf Kuhlmann-Parallelogramm-Plattform
** CSWP 04/2011 **
** CSWE 08/2011 **

erstellt am: 23. Jan. 2017 01:48    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Doch, ein rollendes Rad haftreibt.
Gleitreibung tritt erst auf, wenn das Rad blockiert.
Die beste Verzögerung kriegst Du, wenn es nicht blockiert, da unter normalen Umständen der Haftreibungskoeffizient größer als der Gleitreibungskoeffizient ist.

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Hohenöcker
Ehrenmitglied
Ingenieur


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Beiträge: 1778
Registriert: 07.12.2005

erstellt am: 23. Jan. 2017 09:26    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Bei der Eisenbahn rechnet man sicherheitshalber mit 0,1; aber unter Deinen Bedingungen kannst Du ruhig 0,15 ansetzen.
Der Staub vergrößert die Haftreibung eher noch, wie wenn man die Schienen sandet.
Blockieren ist aber jedenfalls zu vermeiden; erstens tritt dann statt der Haftreibung die geringere Gleitreibung auf und zweitens Verschleiß.
Die Räder kriegen Flachstellen; im Eisenbahnerjargon "eckige Räder". Hört man manchmal, wenn ein Güterzug vorbei fährt.

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Gert Dieter 

Ich glaube nicht an Wunder, ich verlasse mich auf sie.

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Leo Laimer
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
CAD-Dienstleister



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Beiträge: 24274
Registriert: 24.11.2002

IV bis 2017

erstellt am: 23. Jan. 2017 09:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Danke Freunde, ich werde mal 0,15 ansetzen.

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mfg - Leo

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