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Autor Thema:   Gegenlager Kraftaufnahme (989 mal gelesen)

Ex-Mitglied

erstellt am: 27. Feb. 2016 17:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat


Aufbau.PNG


Gegenlager.PNG

 
Hallo 

Bezugnehmend zu diesem Thema http://forum.cad.de/foren/ubb/Forum223/HTML/000699.shtml habe ich jetzt ein neues Anliegen.

Im Anhang seht ihr den groben Aufbau. Zu sehen Spindel mit eingespannten Stab und auf der rechten Seite die Einheit zum Richten.

Da relativ hohe Kräfte zu erwarten sind und die Maschine im Bereich der Spindel nicht die stabilste ist, ist nun die Frage, wie man das kompensieren kann. Stabilisierungsmaßnahmen im Bereich der Spindel sind schwierig bis nicht möglich.

Mein Gedanke war deshalb jetzt folgender, dass man eine Art Gegenlager konstruiert, der die Spindel gegen ein Verschieben/Verdrücken abstützt.

Mir fehlt allerdings die Erfahrung, wie man sowas anstellen könnte. Habe gestern einen ersten Entwurf erstellt, bin aber gar nicht zufrieden. Im Prinzip zu sehen auf Bild "Gegenlager". Diese Konstruktion besteht aus zusammengeschweißten Vierkantrohren und vorne ist eine Art Halbkreis dran, der sich an die Spindel anschmiegt.
Finde es aber wie gesagt gar nicht gut.

Habt ihr vllt bessere Ideen? Kann man sowas vllt dämpfen? Gibt es Teile, die für sowas gedacht sind, fertig zu kaufen?

Mir ist bewusst, dass ich die entstehenden Kräfte nicht wegzaubern kann. Habe auch mal den Kraftfluss eingezeichnet (rote Linie).
Aber vllt ist es ja doch irgendwie möglich, die Kraft auf die Spindel erträglich zu halten?!

Danke und Gruß 

qucksalb3r
Mitglied
Konstrukteur, Student


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Beiträge: 80
Registriert: 07.08.2013

erstellt am: 27. Feb. 2016 19:36    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

Könntest du bitte noch mehr Informationen dazu preisgeben? z.B.: Welchen Durchmesser haben Stab bzw. Spindel? Wie schnell kann sich die Spindel drehen?

Zitat:
Kann man sowas vllt dämpfen?

Was verstehst du in diesem Fall unter dämpfen?

Zitat:
Gibt es Teile, die für sowas gedacht sind, fertig zu kaufen?

Wie wärs mit Wälzlagern mit Wälzlagergehäuse?

Gruß

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Ex-Mitglied

erstellt am: 27. Feb. 2016 20:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Der Stabdurchmesser ist unterschiedlich. Je nach Durchmesser ist die Kraft größer oder kleiner. Geht bis max. Durchmesser 15
Die Spindel steht still, sobald Kraft aufgebracht wird.

Wo willst du Lager anbringen? In der Spindel selbst sind Lager bereits verbaut.

N.Lesch
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Dipl. Ing.


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WF 4

erstellt am: 27. Feb. 2016 20:59    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Um welche Stückzahlen geht es hier ?

Nur zum Richten ist eine wälzgelagerte Spindel ungünstig, weil
Wälzlager empfindlich gegen zu große Kräfte und Stöße sind.
Muß die Sache drehbar sein ?
Eine Einfache Spannzange kann doch genauso reichen.

Beim Schweißen ist S235 ( Stahl Halbzeug) sehr beliebt, das kann aber bei dieser Kraft zu schwach sein.

------------------
Klaus

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Ex-Mitglied

erstellt am: 28. Feb. 2016 11:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo Klaus 

Um welche Stückzahl geht es dir? Wie oft diese Maschine gebaut wird oder wie viele Stäbe gerichtet werden?
Ich sag einfach mal beides: Zu 1.) Nicht oft, vllt. max. 5 mal. Zu 2.) Sehr viele. Jahr für Jahr für Jahr mehrere Tausende. Ich weiß die Stückzahl nicht.


Ja, die Spindel muss drehbar sein. Das ist unabdingbar.
Derzeit sind 2 Schrägkugellager mit einer Tragzahl von 23 kN verbaut.
Wir haben auch noch eine andere Spindel, dort haben die Schrägkugellager einer Tragzahl von 67 kN.
Meinst du das ist trotzdem noch problematisch?

Eine einfache Spannzange reicht nicht. Es ist Vorgabe, dass die Spannung automatisch erfolgt. Bei der aktuell installierten Maschine eines anderen Herstellers ist Spannzangenfutter verbaut, übrigens auch drehend gelagert. Dort muss jeder Stab manuell eingespannt werden. Wir haben die Vorgabe, dies zu automatisieren, was für uns kein Problem darstellt.

N.Lesch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl. Ing.


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Beiträge: 4880
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WF 4

erstellt am: 28. Feb. 2016 12:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Wenn alles drehbar sein soll, muß eben die Unterstützung auch drehbar
sein.
Nach der Art einer Lünette bei einer Drehmaschine.

Aber alles hat einen E-Modul und gibt enstprechend nach.
Die Lager würde ich vorspannen, wenn die Drehzahl nicht zu hoch ist.
Oder gleich Vollrollen oder -kugellager einbauen.
Die Tragzahl der Lager sollte schon hoch genung sein, mußt halt genau nachrechnen.

------------------
Klaus

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Ex-Mitglied

erstellt am: 28. Feb. 2016 12:59    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo 

Die Lager sind bereits vorgespannt  Um mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: Die Spindel dreht sich insgesamt vllt max. 10 mal um die eigene Achse, eher 5 mal. Es wird als erstes der Schlag ermittelt, dann wird gerichtet, dann wieder gedreht um zu schauen ob der Schlag weg ist, wieder richten usw. Der Schlag wird mit einer Kamera ausgemessen.
Mehr darf ich dazu leider nicht sagen, sorry.

Das mit der Lünette klingt schon mal nicht schlecht, danke  Da kann ich ja meine Idee aus dem Eingangspost theoretisch weiter verfolgen und dort noch Rollen anbringen.
Bleibt dann nur noch das Problem, wie ich die Anschraubung konstruktiv lösen kann 

Schönen Sonntag 

N.Lesch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl. Ing.


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Beiträge: 4880
Registriert: 05.12.2005

WF 4

erstellt am: 28. Feb. 2016 14:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Die Rollen liegen aber nur an einem Punkt oder Linie auf und das kann
dann Macken oder Druckstellen geben.
Die Auflage muß dann aber sehr stabil sein, ein Vierkantrohr würde ich da nicht mehr nehmen.
Für die Rollen gibt es dann Stützrollen oder Laufrollen ( oder Kurvenrollen ) auch vollrollig.

------------------
Klaus

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Ex-Mitglied

erstellt am: 28. Feb. 2016 17:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Was würdest du denn statt einem Vierkantrohr nehmen?

Einen Schönheitspreis wird man dafür wohl leider auch nicht bekommen 

N.Lesch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl. Ing.


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Beiträge: 4880
Registriert: 05.12.2005

WF 4

erstellt am: 28. Feb. 2016 18:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Alles massiv verschrauben und verstiften oder verschweißen.

Bei einem 4-kant Rohr geben schon die Krafteinleitungspunkte nach.

------------------
Klaus

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