Forum:TurboCAD
Thema:Leistungsoptimierung Software
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T H E M A     A N S E H E N
Hab ne Frage

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Turbocad Platinum 2015

Moin,
ich habe gerade ein Projekt bei dem ich mit Aluprofilen arbeite.
Mein Rechner ist mittlerweile ein wenig schwach auf der Brust.
Komponenten sind über 7 Jahre alt.

Nun habe ich das Problem, dass das Projekt aus recht vielen Teilen besteht. Meist Aluprofile.
Zu diesem Zeitpunkt ist es so, das arbeiten nicht mehr möglich ist.
Ein Teil verschieben läuft ohne, dass das Teil angezeigt werden kann.

5 Sekunden arbeiten ....2 Minuten rendern.

Perspektive ändern..läuft hakelig ohne Bildvorschau...2 Minuten rendern.

Alles im Drahtmodellmodus anzeigen lassen geht nicht, da man anhand der Einbuchtungen der Aluprofile nur noch Linien sieht. Bzw. gar nichts mehr erkennen kann.


Drei Fragen:

1. Was kann man tun, um mehr Leistungsreserven aus meiner Rechenmaschine raus zu holen, also durch Optimierung von Turbocad?

2. Hat vielleicht jemand eine optimierte Datei dafür in petto?

3. Wo/wie kann ich alle Rendereinstellungen auf default zurücksetzen?


Gruß
sven

P.S. Optische Qualität ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur die Leistung zu verbessern. Also Rendermodusoptimierung.

------------------
Oh man oh man oh mann..

[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 18. Mrz. 2017 editiert.]

Wilhelm Bruns

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Hallo Sven.
Auf der inofiziellen Hilfeseite
Turbocad.cad.de
Findest du im Bereich Tutorials was dazu.
Ist zwar schon älter, aber vieleicht hilft es ja.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm

Hab ne Frage

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Nabend Wilhelm,
danke für den Hinweis. Leider war es das nicht.
Mein Projekt hat nicht sonderlich viele Layer.

Als erstes wäre ich über einen Tipp zum Thema zurückstellen auf standardwerte interessiert.
Also nur um meine paddellichkeit auszuschließen.
Kann ja sein, ds ich etwas falsch eingestellt habe, und deswegen alles bei mir in den Keller geht.
Wobei mein Rechner ja immer noch nicht der schlechteste ist... .

Gruß
sven

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tb5.6

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Hallo Sven,

das Problem des Bewegens der 3D- Zeichnung, wenn die Zeichnung aus sehr vielen Konstruktionselementen
besteht, ist meiner Meinung nach ein Schwachpunkt aller TC- Versionen. Aber das ist der Preis, den man
zu zahlen hat, wenn das 3D-Cad im Niedrigpreisbereich liegt.
Ich habe, wenn es viele Bauteile wurden, immer mit Blöcken gearbeitet. Das hilft schon etwas. Das Bewegen
der Zeichnung habe ich jedesmal im Drahtmodus gemacht und anschließend in den Grob-rendern Modus geschaltet.
Deine Idee, die Rendermodi zurückzusetzen, wird Dein Problem nicht lösen, da einfach die Dateigröße
Deiner Zeichnung zu groß geworden ist.

Grüße
Franz

Hab ne Frage

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Moin franz,
danke für Deine Antwort.

Ich habe gestern Abend angefangen einzelne Bauelemente auf neue Layer zu verschieben, und habe diese dann ausgeblendet.
Das hat ein klein wenig geholfen.

Allerdings macht es mittlerweile keinen Spaß mehr damit zu arbeiten.
Einfach zu langsam.

Es kann doch irgendwie nicht sein, das TC das nicht hinbekommt.
Denn so ganz günstig ist es ja auch nicht... .

Da kann mir dann wohl nur noch eine Quadro FX Graka helfen.

Mein Projekt ist wahrlich sehr groß geworden.
Zirka 500 MB.

Könnte mir trotzdem bitte jemand sagen, wie ich die Rendereinstellungen zurückgesetzt bekomme.


Gruß
sven

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RexDanni

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Hallo.

Wenn Deine Datei über 500 MB groß ist, dann wirst Du mit jedem CAD-Programm Probleme kriegen, egal wie das heist und was es kostet.
Da hilft dir weder Arbeitspeicher, noch Grafikkarte und auch keine super Workstation.
Sorry aber der Fehler liegt eindeutig bei Dir, unsachgemäßes Konstruieren kann man nur bedingt durch Hardwarepower wettmachen.

Die Frage ist doch warum die Datei so groß geworden ist, vor allem in anbetracht der Tatsache das Du nur Aluprofile verwendest.

Einfaches Copy and Past irgendwelcher Teile aus dem Internet ist nicht.
Du musst Dich erstmal mit den Grundlagen solcher CAD Konstruktionen in TC befassen.

Ohne Deine Zeichnung gesehen zu haben, hier mal ein paar Tipps in welcher Richtung Du arbeiten musst:

1. Profile werden oft von Herstellern als CAD Daten angeboten, meist im Step, Sat oder IGES-Format.
Diese sollte mal aber nicht einfach in die Zeichnung übernehmen, da diese Formate nicht nativ sind und immer sehr groß.
Gerade bei Profilen ist es sehr einfach mit der Funktion "Abschnitt" den genauen Querschnitt zu extrahieren und daraus das eigentliche Profil zu erzeugen. Dazu sind nur 3-4 Mausklicks notwendig und aus dem 0,8Mb großen IGES file wird ein reines TC-Teil mit vielleicht 15kb.

2. Jedes Teil das man öfter als einmal in der Zeichnung verwendet,
muss als Block angelegt werden! Hast Du ein Profil mit 0,8 MB 50x in der Zeichnung eingebaut sind das 40MB! Machst Du das gleiche auf dem Weg wie oben beschrieben, hast Du 50 Teile die insgesamt nur 15 KB haben!
Plus dem Vorteil das Du auch noch alle auf einmal verändern kannst.
Noch mehr Möglichkeiten hat man wenn man anfängt Blöcke in Blöcken zu stapeln....

3. Handelt es sich um Hohlprofile und die Innenseite ist nicht oder nur sehr selten zu sehen, macht man diese ohne Innenleben.
Alles Dinge die der Rechner sonst sinnlos mit berücksichtigen muss.
Ist also der Querschnitt vom Importteil erzeugt, einfach im Abschnitt die Innenkontur weglassen bei der Extrusion.

4. Und jetzt das Wichtigste!
Konstruktionen mit vielen Teilen kann man nicht sinnvoll in einer Datei zusammenbauen.
Dafür ist dann die nächsthöhere Technik gedacht, die XRef's.
Damit kann man dann selbst große Baugruppen aus Unterbaugruppen zusammenbauen. 

Wie gesagt einfach 100x den Kopierstempel zu drücken reicht nicht aus,
man muss sich schon genau mit diesen Techniken auseinandersetzen.
Aber das gilt für jedes CAD Programm...

Viel Erfolg und schönen Sonntag


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Beste Grüße
H.J.

Hans Jörg Bayer - TurboCAD Training Center

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Hab ne Frage

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Guten Tag Hans Jörg,
das werde ich erst einmal genau herausfinden müssen, wie das im einzelnen funktioniert.

Zumindest habe ich jetzt schon mal verstanden, was ich falsch mache.
Dann ist das alles ja gar nicht so schlimm wie gedacht.

Danke für Deine aussagekräftige Antwort.

Gruß
sven

P.S.  Trotzdem hätte ich immer noch ganz gerne gewusst wie ich die Rendereinstellungen zurücksetzen kann.  :-)

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[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 19. Mrz. 2017 editiert.]

Hab ne Frage

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Guten Abend Hans Jörg,
nun habe ich mit dem Werkzeug Detailabschnitt versucht vom Aluprofil den Querschnitt zu extrahieren.
Es funktioniert leider nicht, da die Funktion nur für 2D Modelle ist.
3d so steht es da....wird vollständig ignoriert.

Du meinst doch die Funktion Ddetailabschnitt !?

Gruß
sven


ALLES ZURÜCK  !!!!

HABE DAS FALSCHE WERKZEUG GENOMMEN !!

....ändern - Abschnitt  !

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Oh man oh man oh mann..

[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 19. Mrz. 2017 editiert.]

RexDanni

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Genau 

https://turbocaddoc.atlassian.net/wiki/pages/viewpage.action?pageId=32637784

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Beste Grüße
H.J.

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Hab ne Frage

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Danke!
Hatte gestern Abend ein neues Projekt gestartet, und bin jetzt fast auf dem Stand vom Alten.
Die Dateigröße ist auf rund 3 MB geschrumpft.

Habe ich das richtig verstanden, dass die erstellte "Gruppe von Grafiken" nachträglich nicht mehr in der Tiefe zu verändern ist?

Ich hatte vor dem erstellen beim ASCI die Tiefe vorgegeben. Diese ließ sich danach nicht mehr verändern, bzw. eine Einstellmöglichkeit hatte ich nicht finden können.


Gibt es eine Möglichkeit Befestigungswinkel mit Schrauben und Muttern auch herunterzurechnen? Also die STP Datei (hat etwa eine Größe von 40 MB) genauso wie mit dem Aluprofil zu wandeln / in eine Art Abschnitt "umzubauen", um Speichergröße zu minimieren?
Wobei das Ganze ja 3D ist, wegen Schrauben und dem Winkel !


Gruß
sven


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Oh man oh man oh mann..

[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 20. Mrz. 2017 editiert.]

RexDanni

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Also jetzt muss ich mal Deine Signatur wiederholen - "Oh man oh man oh mann"

Wo soll ich da anfangen?

Also das Wort "ACSI" sollte eigentlich gar nicht in Deiner Zeichnung auftauchen,
das sind immer "Dumme" Teile die keine Änderungsmöglichkeiten in der Auswahlinformationspalette anbieten.
Ich hoffe Du weißt was die Auswahlinformationspalette ist und
welche umfangreiche Möglichkeiten diese Dir zur Verfügung stellt?

Ich denke auch das Du das Thema "Gruppieren" falsch verstanden hast bzw. einsetzt.

Also wenn Du das beruflich machst, solltest Du ernsthaft darüber nachdenken Dich schulen zu lassen.

Schrauben und Muttern kann man sich auch aus der CADSymbols-DVD von TurboCAD holen.
Diese sind sehr klein und sollten aber auch dann erstmal als TC Objekte
in der eigenen Symbolbibliothek zur dauerhaften, schnellen Verwendung gespeichert werden.

Befestigungswinkel sind ja meist sehr einfache Objekte, die sollten auch
schnell in TC nachgezeichnet sein, dann nutzt man die Herstellerdaten nur als Vorlage.
Ist das zuviel Aufwand bleibt noch die Möglichkeit die Teile als XRef's einzubauen.

Schrauben kann man in TC übrigens sehr einfach selbst erstellen, vorallem mit vereinfachter Gewindedarstellung,
dafür gibt es ein eigenes Werkzeug.

Generell kann man sagen das man auf die Darstellung von Gewinde
verzichten sollte, kostet nur unnötigen Rechnenaufwand.
Innengewinde für Schrauben zeichnet man eigentlich nur als Loch mit
dem Kerndurchmesser und Beschriftet das dann in der Zeichnungsableitung.

Sorry aber ich höre hier jetzt mal auf, denn dazu gäbe es noch sehr viel zu sagen, aber dafür müsste man genauer wissen
was Du eigentlich genau machst und dann ist man vom Aufwand her schon mitten in einer Schulung....

Viel Erfolg
HJ

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Beste Grüße
H.J.

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Wilhelm Bruns

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Hallo Hans Jörg.

Wo muß ich unterschreiben??

@Hab ne Frage:
Ich habe mal eine TC Zeichnung bekommen.
Dateigröße war meine ich so um die 2MB.
Mir die Skizze angesehen, und mich gewundert warum die Dateigröße so groß ist.
Die Zeichnung untersucht:
Da wimmelte es von Acis Körpern.
3D Teile waren mit dem Befehl Stärke "aufgepumpt".
Die 2D Vorlage lag noch irgendwo in der Zeichnung rum.
Alles in allem desatrös.

Um den Zusender ein gefallen zu tun, habe ich ihm das Ding komplett neu gezeichnet. (Heute tue ich das nicht mehr).
Konsequent mit nur Quadern Zylindern etc.

Und man staune: Aus ca. 2MB wurden knapp 150kb

Ich bin mir ziemlich sicher: Deine Zeichnungsdatei ist unnötig groß.
Überdenke deine Vorgehensweise.
Nichts für ungut.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm

RexDanni

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@ Wilhelm
Was Du da schreibst, ist wirklich typisch, dass bekomme ich jeden Tag zu sehen....
HJ

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Beste Grüße
H.J.

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Hab ne Frage

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Zitat:
Original erstellt von Wilhelm Bruns:
Hallo Hans Jörg.

Wo muß ich unterschreiben??

@Hab ne Frage:
Ich habe mal eine TC Zeichnung bekommen.
Dateigröße war meine ich so um die 2MB.
Mir die Skizze angesehen, und mich gewundert warum die Dateigröße so groß ist.
Die Zeichnung untersucht:
Da wimmelte es von Acis Körpern.
3D Teile waren mit dem Befehl Stärke "aufgepumpt".
Die 2D Vorlage lag noch irgendwo in der Zeichnung rum.
Alles in allem desatrös.

Um den Zusender ein gefallen zu tun, habe ich ihm das Ding komplett neu gezeichnet. (Heute tue ich das nicht mehr).
Konsequent mit nur Quadern Zylindern etc.

Und man staune: Aus ca. 2MB wurden knapp 150kb

Ich bin mir ziemlich sicher: Deine Zeichnungsdatei ist unnötig groß.
Überdenke deine Vorgehensweise.
Nichts für ungut.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm


Moin Wilhelm,
danke für Deinen Hinweis.
Nur so gefragt... Du meinst, ich soll auch nicht 2D zeichnen, und dann Extrusion benutzen,richtig !?

Obwohl ich nun schon einiges verändert habe (wohl noch nicht genug), habe ich gerade das Problem, dass das öffnen der Zeichnung eine halbe Ewigkeit dauert.

Da mir bis Dato leider noch keiner sagen konnte, wie ich die Rendereinstellungen zurücksetzte, werde ich nachher das Programm neuinstallieren.

Dann werde ich mich mit xRefś beschäftigen.
Vielleicht wird das dann ja besser.

Gruß
sven


P.S.  Ich mache das nur so "hobbymäßig". Nicht geschäftlich.
Ich hatte vorher nur mit Bild.- Video.- Audio.-bearbeitungsprogrammen zu tun. 3D ist komplettes Neuland für mich.
Daher habt ein wenig Nachsicht mit mir.   ;-)


@H.J.
Werde mich auch mit Deinen Tipps beschäftigen.Danke für Eure Hilfe!

------------------
Oh man oh man oh mann..

[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 21. Mrz. 2017 editiert.]

Wilhelm Bruns

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Hallo Sven. Und alle anderen Leser / innen

Extrusionen sind natürlich nicht immer zu vermeiden.
TC bietet sie ja auch an.

Sie haben einen Nachteil:
Änderungen an der Geometrie sind nicht so einfach.

Im Anhang habe ich mal ein kleines Beispiel eingestellt.
Einmal handelt es sich um einen Torus.
Die anderen beiden Teile sind Extrusionen.

Der Torus ist grün. Eine Extrusion ist blau und die andere schwarz
Die blaue Extrusion ist mit "Zusammengesetzten Profil" (Kreis) erstellt.
Die schwarze Extrusion ist ohne "Zusammengesetzten Profil" erstellt. Der Kreis wurde gelöscht.

Sämtliche Radien der Objekte sind gleich.

1)Blaue Extrusion:
Wähle sie aus und versetzte sie mal mit der Maus im 3D Modus.
Es erscheint ein Warnhinweis das die Arbeitsebene geändert wird.
Ursache: Auch das 2D Teil (der Kreis)wird mit versetzt.
Wählst du sie im 2D Modus aus erscheint ebenfalls eine Warnmeldung das die Arbeitsebene geändert wird.

2)Schwarze Extrusion:
Wähle sie aus und versetzte sie mal mit der Maus im 3D Modus.
Es erscheint keine Warnmeldung. Grund ist das kein 2D Objekt vorhanden ist. Der Kreis wurde ja im Vorfeld gelöscht.
Wählst du Extrusion im 2D Modus aus erscheint auch hier eine Warnmeldung das die Arbeitsebene geändert wird.

3)Bei dem Torus ist von Anfang an kein 2D Objekt vorhanden.
Da braucht nichts gelöscht zu werden.
Es erscheint keinerlei Warnmeldung.

Darum haben 2D Elemente in einer 3D Zeichnung eigentlich nichts zu suchen.
Und man wundert sich auch warum die Arbeitsebene irgendwo im Raum ist und nicht da wo man sie erwartet.

Versuche nun mal den Radius der "Rohre" zu ändern.
Bei der blauen Extrusion geht es wenn du den dazugehörigen Kreis änderst. Ist ja schließlich ein "Zusammengesetztes Profil"
Nachteil: Siehe Nummer 1

Bei der schwarzen Extrusion: Fehlanzeige.

Bei dem Torus geht es wunderbar.
Es geht einmal das "Rohr" auch der Radius des Grundkreises und der Winkel des Rohres kann auch geändert werden.

Im Vorfeld ist natürlich die Teilestruktur einzuschalten.
Nur dann sind die Änderungen sind mit Hilfe der Auswahlpalette möglich.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm

Nachtrag: Mit TC 20 erstellt und auf TC 19 rückgespeichert.

Wilhelm Bruns

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Nochmal ein kleine PDF

Hier sind Extrusionen vorhanden.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm

tb5.6

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@Wilhelm

Du hattest gepostet:

Zitat:
Extrusionen sind natürlich nicht immer zu vermeiden.
TC bietet sie ja auch an.

Sie haben einen Nachteil:
Änderungen an der Geometrie sind nicht so einfach.


Aus meiner Sicht sind 2D-Konstruktionen, die die Grundlage von Extrusionen sind,
grundsätzlich mit Zwangsbedingungen und Bemaßungen zu versehen. Dadurch werden sie
parametrisch und können im weiteren Verlauf beliebig verändert werden.
Das Handbuch läßt sich dazu im Abschnitt: >Parametrische Teile erstellen< aus.
Das alles erfordert allerdings die Planung einer Zeichnung.
Leider erlaubt TC Extrusionen von 2D-Konstruktionen ohne Zwangsbedingungen. Das führt
immer wieder zu unsauberen Konstruktionen.

An anderer Stelle hattest Du geschrieben:

Zitat:
Konsequent mit nur Quadern Zylindern etc.

Da würde es mich mal interessieren, wie Du ein Sechskantprofil mit Schlüsselweite 30mm
und Länge 100mm konstruierst und anschließend parametrisch die Schlüsselweite veränderst.

Grüße
Franz

RexDanni

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Hier werden wohl einige grundlegende Unterschiede zwischen der Extrusion und
dem "Klötzchen bauen" (Volumenkörper modellieren) nicht richtig verstanden.

Beide Methoden haben Ihre Vorzüge und Nachteile.
Der erfahrene Zeichner kennt diese und setzt die Methoden entsprechend ein.

Hab leider nicht viel Zeit, da ich gerade unterrichte, deshalb nur soviel:

Klötzchen bauen bietet die meisten Möglichkeiten der Veränderung (Stichwort - Auswahlinfopalette)
Extrusionen können aber genauso verändert werden, eben durch Änderung des Grundprofils (wir nennen es deshalb Bezugsobjekt)
Ich lege diese immer auf einen eigenen Layer, um Sie aus und bei Bedarf (Änderung der Extrusion) auch wieder einblenden zu können.

Die Änderung des Profils kann man entweder mit dem Werkzeug "Dehnen" durchführen oder noch besser mit dem "Bearbeitungswerkzeug"
im Modus "Segmente bearbeiten"

Wichtig ist deshalb, dass man solche Bezugsobjekte immer als geschlossene Polygone ausführt.

Das funktioniert aber nur wenn bei der Anwendung der Extrusionswerkzeuge die Option "zusammengesetztes Profil verwenden" aktiviert ist.

Diese Option ist ganz wichtig und hat 3 Aufgaben:

1. Sie ermöglicht die dauerhafte Verbindung zwischen Bezugsobjekt und Extrusionsobjekt, macht das Bezugsobjekt zum Steuerelement der Extrusion.
2. Ermöglicht auch die Mehrfachauswahl verschiedener Bezugsobjekte (zwei Kreise ergeben so ein Rohr)
3. Erlaubt es Einzellinien zusammenzufassen, um damit die Extrusionsbasis zu erzeugen. Wobei diese 3 Aufgabe für uns unwichtig ist, da wir sowieso nur geschlossenen Polygone als Bezugsobjekte verwenden (siehe oben).

Merke! Ein Löschen des Bezugsobjektes führt immer zum Verlust der Änderungsmöglichkeiten der Extrusion und muss deshalb zwingend verhindert werden!

Es ist ganz wichtig, dass bei der Erzeugen von Extrusionsmodellen, die Extrusionsbasis, also das Bezugsobjekt,
immer so primitiv wie möglich gezeichnet wird.
Alles weiter erzeugt man dann in einzelnen Arbeitschritten mit den verschiedenen Feature-Befehlen (z.B. Loch, Kante abrunden, Fasen usw.)
Dadurch erzeugt man in der Auswahlinfopalette jeweils einzelne Einträge, die entsprechend einfach editiert werden können.

Auf diese Weise mischt man praktisch beide Konstruktionsgrundarten, man hat die Vorteile beider Techniken auf seiner Seite.
Ausserdem kann man dadurch sehr oft auf die Anwendung der doch etwas komplizierten Zwangsbedingungen verzichten.

Noch etwas zum Ändern der Arbeitsebene, die erwähnte Fehlermeldung das sich diese ändert, sollte als erstes deaktiviert werden.
Natürlich verschiebt sich die Arbeitsebene des Bezugsobjektes, wenn ich den Extrusionskörper verschiebe, den die beiden sind ja
miteinander verbunden.

Aber na und??

Macht doch nix, bei mir sitzt die Arbeitsebene sowieso nie lange an einer Stelle, ich muss diese ja ständig ändern.
Der sicher Umgang mit Arbeistebenen gilt als Grundvoraussetzung beim 3D konstruieren.

Ich hoffe das bringt etwas Licht ins Dunkle 

------------------
Beste Grüße
H.J.

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RexDanni

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@ tb5.6
geht auch -> Polygonales Prisma erzeugen -> der Radius kann in der Auswahlinfopalette geändert werden.

------------------
Beste Grüße
H.J.

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tb5.6

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Hallo H.J.

Danke für die schnelle Antwort.
Wenn ich beim polygonalen Prisma die Schlüsselweite ändern will,
muß ich erst den neuen Radius ausrechnen. Oder kann die SW
irgendwie direkt eingegeben werden?
Auf Maschinenbauzeichnungen wird immer die SW angegeben, es sei
denn, der Radius hat eine Funktion. Dies kommt selten vor.

Wie auch immer. Ich arbeite, wie oben beschrieben, mit 2D Konstruktionen und
Zwangsbedingungen. Da habe ich alle Möglichkeiten. Ist allerdings etwas langwierig.
Damit machen Extrusionen daraus kein Problem.

Grüße
Franz

RexDanni

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Ich bin völlig bei Dir.
Leider kann man nur den Aussenkreisradius ändern.
Wenn man ein Sechseck als Ausgangsbasis einer Extrusion nimmt, hat man beim Erzeugen der Rechtecks
ja die Möglichkeit den Radius auf den Innenkreis zu beziehen (Option "Segment Modus" beim Werkzeug Polygon)
Nur leider nützt das dann beim Ändern auch nix mehr, an diesen Wert komm ich nicht mehr ran.
Ausser man bestimmt die Skizze mit Zwangsbedingungen, dann sind wir wieder zusammen.

Ich finde aber nach wie vor das dies eine unnütze Diskussion ist, denn alle diese Methoden haben Ihre Stärken
Die Extrusion, egal ob mit oder ohne Zwangsbedingungen, genauso wie Volumenkörper modellieren.
Ich jedenfalls möchte mich nicht selber dadurch einschränken das ich etwas nur so oder so mache,
vielmehr versuche ich immer offen zu bleiben und je nach Zweck ein der Möglichkeiten auszuwählen,
oder Sie eben auch bei Bedarf miteinander zu kombinieren.

Wichtigstes Kriterium ist meiner Meinung nach immer die Änderungsmöglichkeit.
Ein gutes 3D Modell bleibt möglichst bis zum Schluss in allen seinen Parametern änderbar.
Genau diese Anforderung bestimmt bei mir den Konstruktionsweg.

------------------
Beste Grüße
H.J.

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Na, hier ist ja was los.. :-)

So, nun habe ich mich gestern mit den xRefs beschäftigt.
Ergebnis ist, dass die Datei noch kleiner geworden ist, und mein Rechner das ganze Projekt hervorragend wegsteckt.

Nun bin ich bei "Abschnitt" immer noch nicht auf den Hund gekommen.

Momentan ist es so, das wenn ich z.B. ein Aluprofil in zwei Längen haben möchte, ich als erstes die orginal STP Datei öffne.
Danach gehe ich über "Abschnitt" und gebe in der Auswahlinformationspalette meine Länge von ...2000mm.. ein.
Grafik erstellen.
Dann das Orginal aus der Zeichnung löschen, und "Speichern unter" als TCW.
Dann in meinem Projekt als "Externe Referenz" öffnen.

Möchte ich nun aber dieses Profil nur mit einer Länge von 500mm haben, dann mache ich es momentan so, das ich wieder die orginal STP Datei öffne, und die Prozedur noch mal mit der veränderten Länge wiederhole.

Wenn ich Aluprofile in 10 verschiedenen Längen benötige, muß ich das also 10 mal machen.

Ist das so richtig?

@ H.J.
  Um die Aufgaben, die Du oben reingestellt hast, werde ich mich heute Abend kümmern. Danke für den guten Support!


Gruß
sven


P.S. Hab alles neu installiert, und jetzt läuft alles ohne Probleme.
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Oh man oh man oh mann..

[Diese Nachricht wurde von Hab ne Frage am 22. Mrz. 2017 editiert.]

RexDanni

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TurboCAD V2016 Build 58 Pro Platinum German
Windows 7 Professional 64 Bit
Intel® Core(TM)i7-4770 CPU @ 3.40GHz 3.40 GHz)
Ungepufferter DDR3-ECC-Arbeitsspeicher mit 32 GB und 1600 MHz
256 GB SATA SSD
NVIDIA Quadro K2000
Grafikspeicher 9881 MB

Du öffnest Deine Step Datei und speicherst diese als *TCW.

Dann öffnest Du diese TCW Datei und erzeugst mit der Funktion Abschnitt
den genauen Querschnitt deines Profils.

Jetzt kopierst Du diesen Querschnitt in die Zwischenablage und schließst die Datei. So wirst Du alle Einstellungen aus dem Erzeugerprogramm los.

Nun den Querschnitt in eine neue Datei oder deine Zausammenbauzeichnung kopieren.

Den Querschnitt 1x explodieren (aber nur 1X !!) so kannst Du die Schraffur aus dem Querschnitt löschen, ohne dabei die Polylinien des Querschnitts zu zerstören.

Als letzter Schritt kann nun dieses Querschnittprofil als Ausgangsbasis einer neuen Extrusion verwendet werden. Bitte Extrusion verwenden, nicht Stärke hinzufügen!

Wenn man nun diesen Querschnitt noch als Symbol in der Symbolbibliothek speichert, braucht man es zukünftig
nur noch in die Zeichnung zu ziehen und kann es als Ausgangsbasis für weiter Profile verwenden.

Bitte aber nicht vergessen gleichartige Profile als Blöcke einzufügen!

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Beste Grüße
H.J.

Hans Jörg Bayer - TurboCAD Training Center

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